Skoliose

Die Skoliose ist eine dreidimensionale Verkrümmung der Wirbelsäule, die zu einem verdrehten Oberkörper Ihres Kindes führt. Sie kann angeboren oder erworben und unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
​​​​​​​Bei einer Skoliose weicht die Wirbelsäule Ihres Kindes seitlich von der Längsachse ab und ist aufgrund von verformten Wirbelkörpern zusätzlich in sich verdreht. Rücken, Schultern, Brust und Hüfte stehen je nach Ausprägung der Verkrümmung schief und beim Beugen nach vorne kann ein Buckel sichtbar werden.

Krankheitsbilder

Krankheitsbilder der Skoliose
Die Skoliose unterscheiden wir abhängig vom Zeitpunkt des Auftretens in unterschiedliche Krankheitsbilder. Sie kann angeboren (kongenital) sein, im Zusammenhang mit einem anderen Syndrom auftreten (syndromal) oder sich im Laufe des Wachstums entwickeln (idiopathisch). Die Behandlung der Skoliose bei Ihrem Kind richten wir individuell am Alter und der Ausprägung der Wirbelsäulenverkrümmung aus. Auch bei einer besonders stark verkrümmten Wirbelsäule bringen unsere erfahrenen Spezialisten für kindliche Wirbelsäulenerkrankungen Ihr Kind wieder in eine gesunde Körperhaltung. Soweit möglich setzen wir dabei auf konservative Methoden, wo nötig besonders schonende operative Verfahren ein.
 

Kongenitale Skoliose

Eine angeborene Skoliose geht oft auf Fehlbildungen an der Wirbelsäule, wie Halbwirbel und Spangen, zurück und führt in manchen Fällen zu ausgeprägten Deformitäten bereits in jungen Jahren. Wichtig hierbei ist die frühestmögliche Diagnose, um die bestmögliche Therapie früh zu beginnen. Oft ist dies auch eine operative Behandlung.  Dank der großen Expertise können wir auch spät erkannte Deformitäten behandeln und so Lebensqualität zurückgeben.
Diese Operationen sind meist sehr nah an Rückenmark und Nerven. Bei uns operieren Neurochirurgen und Orthopäden gemeinsam und kombinieren ihre interdisziplinäre Erfahrung, um das bestmögliche Operationsergebnis für Ihr Kind zu erzielen.

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Idiopathische Skoliose

Die erworbene (idiopathischen) Skoliose tritt meist erstmals zwischen dem zehnten und zwölften Lebensjahr und häufiger bei Mädchen als bei Jungs auf. Typische Beschwerden sind eine schiefe Haltung und eine deutlich sichtbare Wölbung (Buckel) auf Höhe der Schulterblätter.

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Syndromale Skoliose

Genetisch bedingte Fehlbildungen der Knochen, Bänder und Gelenke haben meist auch eine Auswirkung auf die Wirbelsäule. Dies kann Kleinwuchs (z. B. Achondroplasie), überschießendes Wachstum (z. B. Marfan Syndrom) oder auch direkt oder indirekt Veränderungen an der Knochenstruktur verursachen (z. B Neurofibromatose oder Osteogenesis imperfekta).
Als eine der wenigen nationalen Spezialkliniken für Kinderorthopädie behandeln wir auch seltene syndromale Fehlbildungen, welche den Bewegungsapparat systematisch befallen wie z.B. die Arthrogrypose. In enger Abstimmung mit der Kinderorthopädie planen wir die Eingriffe zur Korrektur der Wirbelsäule – immer im Fokus: Ihr Kind.

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Unsere Spezialisten

Unsere spezialisierten Experten in der orthopädischen Kinderklinik Aschau bringen die Wirbelsäule Ihres Kindes mit Skoliose wieder gesund in Form. Welche Therapiemaßnahmen dabei für Ihr Kind geeignet sind, besprechen unsere Spezialisten individuell mit Ihnen und stehen für alle Fragen rund um die Erkrankung gerne zur Verfügung.
 

Dr. med. habil.
Bronek Boszczyk
Dr. med. habil. Bronek Boszczyk Visiting Professor Nottingham Trent University School of Science and Technology Partner BBL Healthcare Solutions LTD Founder NSpine

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