Unser pädiatrisches Paresezentrum

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Paresezentrum

Unser pädiatrisches Paresezentrum vereint alle Kompetenzen für neuro­orthopädische Bewegungs­störungen unter einem Dach. Unser interdisziplinäres Team aus ärztlichem Fachpersonal, Therapeut:innen und Pflegeexpert:innen betreut Kinder mit Cerebralparese, Meningomyelocele, Poliomyelitis‑Folgen andere neurologische Orthopädische Beschwerden sowie Muskel­erkrankungen. 

Modernste Diagnostik, inklusive 3‑D‑Ganganalyse in unserem Ganglabor, bildet die Grundlage individuell abgestimmter Behandlungs­pläne. Das Therapie­portfolio reicht von Botulinum‑Injektionen und minimal-invasiven spastik­modulierenden Multilevel‑Eingriffen über Osteotomien bis zu innovativen Tether‑Techniken und maß­ge­schneiderter Orthopädie­technik. 

Krankheitsbilder

ICP - Infantile Cerebralparese

Kinder mit einer infantilen Cerebralparese zeigen – in Abhängigkeit von Lage und Ausmaß der ursächlichen Hirnschädigung – eine Veränderung des Muskeltonus und Störungen der Haltungs- und Bewegungskontrolle.

Betroffene Patienten werden bei uns interdisziplinär vom Säuglings- bis zum Erwachsenenalter betreut. Im Rahmen einer befund- und zielorientierten Therapieplanung kann das gesamte Spektrum etablierter konservativer und operativer Therapieverfahren angeboten werden.

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Muskel- & Periphere Nervenerkrankungen

Ziele der Therapie und der Rehabilitation bei Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen sowie Erkrankungen der peripheren Nerven sind die Verbesserung und das Erhalten der Selbständigkeit und Selbstversorgung. Oft kann durch geeignete Hilfsmittel dieses Ziel erreicht werden. Auch operative Maßnahmen können hierbei notwendig werden.   

Neurogene Fußdeformität

Neurogene Fußdeformitäten entstehen durch neurologische Grunderkrankungen und entwickeln sich häufig im Kindesalter. 

Eine frühzeitige kinderorthopädische Diagnostik und individuell abgestimmte Therapie sind entscheidend für Funktion, Stabilität und Alltagsteilhabe.

Unsere Spezialist:innen im pädiatrischen Paresezentrum

Publikationen

Ultraschall statt Röntgen bei Hüftkontrollen

Kinder mit Zerebralparese (ICP) oder einer angeborenen Hüftreifungsstörung (DDH) brauchen regelmäßige Hüftkontrollen, damit ein „Weglaufen“ des Hüftkopfs aus der Pfanne (Dezentrierung) früh erkannt und behandelt werden kann. Röntgen ist dafür üblich – bedeutet aber Strahlenbelastung. Die Studie prüft, ob Ultraschall (US) als strahlenfreie Alternative das Gleiche zuverlässig feststellen kann. 

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Ferseninversion beim Zehenstand

Die visuelle Beurteilung der Fersenstellung beim Zehenstand liefert einen zuverlässigen Hinweis auf dekompensierte kindliche Plattfüße und unterstützt schnelle, praxisnahe Entscheidungen zu Therapie und Fußfunktion.

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Dehnungsbehandlung des Spitzfußes

Bei der diesjährigen Tagung der Vereinigung für Kinderorthopädie präsentierte Dr. Stefan Wieser eine wegweisende prospektive Studie zur Wirkung der Tragedauer von Orthesen auf die Spitzfußdeformität bei Kindern mit spastischer Zerebralparese.

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Dynamische Ganganalyse bei pädiatrischen Knick-Senkfüßen

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Children" führt Professor Böhm gemeinsam mit internationalen Experten eine eingehende Diskussion über die vielfältigen Anwendungen der dynamischen Fußanalyse bei Knick-Senkfüßen bei Kindern und Jugendlichen.

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Schmerzen bei flexiblen Knick-Senkfüßen

In seiner Studie analysiert Professor Böhm die Schmerzursachen bei Kindern mit flexiblen Knicksenkfüßen im Kindesalter.

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Unsere weiteren pädiatrischen Zentren

Informieren Sie sich hier über unsere weiteren Fachzentren der Kinderorthopädie und pädiatrischen Wirbelsäulenchirurgie.